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Ab 1. Januar 2012 sind unsere Kirchgemeinden in einem Kirchengemeindeverband organisiert. Er heißt:
Evangelisch -
Kirchengemeindeverband Tannroda
Der Verband wird von einem neuzuwählenden Gemeindekirchenrat geleitet. In diesem arbeiten aus jeder unserer Kirchengemeinden ein stimmberechtigtes Mitglied, aus Tannroda bedingt durch die höhere Mitgliederzahl zwei Mitglieder und der Ortspfarrer. Die Mitglieder werden bis Ende Januar von den bisherigen Gemeindekirchenräten gewählt.
Der Kirchengemeindeverband soll die Arbeitsfähigkeit der Kirchgemeinden in der Zukunft gewährleisten. Im Kirchengemeindestrukturgesetz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wird dies so beschrieben:
§ 1
Grundsätze
( 1 ) 1 Mehrere Kirchengemeinden können sich gemäß Artikel 21 Absatz 5 und Artikel 32 Kirchenverfassung EKM zu einem Kirchengemeindeverband oder zu einer neuen beziehungsweise größeren Kirchengemeinde zusammenschließen. 2 Durch den Zusammenschluss soll insbesondere gewährleistet werden, dass die Kirchengemeinden ihre Aufgaben nach Artikel 21 in Verbindung mit Artikel 2 Kirchenverfassung EKM erfüllen können.
Durch die Bildung des Kirchengemeindeverbandes soll in erster Linie gesichert werden, dass die Gemeinden mit ausreichenden Finanzen ausgestattet werden. Die Finanzzuweisungen durch das Kirchenamt ist umso größer, je mehr Gemeindeglieder z.B. in einem Kirchengemeindeverband zusammngeschlossen sind.
In der bisherigen Struktur der einzelnen Kirchengemeinden, wären wir mit unseren kirchlichen Haushalten innerhalb eines Jahres insolvent.
Unsere Kirchenleitung hat durch das neue Finanzierunsgesetz einen deutlichen Druck zur Bildung größerer Verwaltungseinheiten ausgeübt. Diesem Druck konnten wir uns nicht entziehen, ohne dass wir offenen Auges in die Zahlungsunfähgkeit gegangen wären.
So wird der Kirchengemeindeverband sich zuerst um die Verwaltung des Geld -
Es wird künftig einmal schöner sein, mit 20 ... 50 netten Mitchristen in einer anderen Kirche Gottesdienst zu feiern, als vierwöchig oder noch weniger in der eigenen Kirche vor der Alternative zu stehen: Feiere ich mit dem Pfarrer alleine Gottesdienst oder gehen wir nach einem Gebet gleich wieder nach Hause.
Noch ist es lange nicht soweit, doch sollten wir mit gesundem Optimismus und fröhlichem Gestaltungswillen darauf hin arbeiten, dass unser Gemeindeleben attraktiv bleibt und jedermann sich zu einer fröhlichen, bunten, Jung-
Auch kann jeder, der gegen einen Gottesdienst außerhalb seines Ortes ist, etwas dafür tun, dass Gottesdienste und Treffen weiterhin vor Ort geschehen. Z.B. indem er regelmäßig sich am Gemeindeleben beteiligt und andere dazu einlädt. Solange Menschen sich in unseren Orten zum Gottesdienst, zum Chor, zu den Kinder-
Aber der Schrei: "Es darf sich nichts ändern!" ohne das eigene Engagement und ohne das eigene Dabeisein ist wenig hilfreich und bleibt wahrscheinlich auch ohne Wirkung.
Wir stehen am Anfang des Jahres 2012 vor den Fragen:
Welche kirchlicher Arbeit soll es künftig geben?
Wo kann und will ich mich einbringen -
Wir sind auf Ihr Mitdabeisein angewiesen. Dadurch lebt eine Kirche -
Ich möchte um Mitarbeit in den Kirchgemeinden und im Verband der Kirchgemeinden werben. Wir brauchen Sie.
Ihr Pfarrer Hans-
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