Hauptmenü
Informationen
SONNTAG |
Der römische Kaiser Konstantin war es, der im Jahre 321 den Sonntag zum Ruhetag erklärte und somit der Auferstehung Jesu Christi gedachte.
|
Neujahr |
Bei der Kalenderreform unter dem römischen Herrscher Cäsar im Jahr 46 v.Chr. wurde der Jahresbeginn auf den 1. Januar festgelegt. Die ersten Tage des Jahres wurden damals ausgelassen gefeiert. Ein christliches Fest ist er allerdings nicht. Martin Luther ging sogar mit harten Worten gegen dieses Fest vor. Stattdessen sollten Bußgottesdienste und Fastenübungen gehalten werden. Bis heute steht der 1. Januar im Zwiespalt zwischen religiöser und politischer Bedeutung. |
Heilige Drei Könige |
Caspar, Melchior und Balthasar werden sie erst seit dem frühen Mittelalter genannt. Die Heiligen Drei Könige waren nach Matthäus 2,1-12 die ersten Heiden, die dem Jesuskind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe huldigten. |
Aschermittwoch |
...ist der 7. Mittwoch vor Ostern. In vielen Kulturen beginnt an diesem Tag die Fastenzeit. Er bezeichnet auch das Ende des Karnevals. |
Gründonnerstag |
Die Gottesdienste am Gründonnerstag erinnern an das letzte Abendmahl Jesu Christi. (Siehe Lukas 22,19+20) |
Karfreitag |
...wird seit dem 2. Jahrhundert begangen und erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi. |
Ostern |
...ist das älteste und höchste christliche Fest und erinnert an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Ostern wird seit dem 2. Jahrhundert begangen. Ostern begehen wir zeitlich immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. |
Tag der Arbeit |
Er geht auf Unruhen in Chicago von 1886 zurück. Es war ein Kampf der nordamerikanischen Arbeiterbewegung um den 8-Stundentag. Bei darauffolgenden Schiessereien kamen viele Arbeiter und Polizisten ums Leben. Seitdem wird an diesem Jahrestag überall auf der Welt allgemein gegen die Unterdrücker und für eine ausbeutungsfreie Gesellschaft demonstriert. |
Muttertag |
In Amerika ist an diesem Tag Staatsfeiertag. Warum eigentlich nicht auch bei uns?
|
Christi Himmelfahrt |
Christi Himmelfahrt wird stets an einem Donnerstag, 40 Tage nach Ostern begangen. Es ist eines der ältesten christlichen Feste. Erinnert wird damit an die Erscheinung Jesu nach dessen Auferstehung. 40 Tage lang erschien Jesus den Aposteln und zeigte durch viele Beweise, dass er lebt. Wir finden dieses Geschehen im Lukas-Evangelium und der Apostelgeschichte. Nach vielen Gesprächen zwischen Jesus und den Aposteln folgt Lukas 24,51: Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. - Im Mittelalter wurde die Himmelfahrt als ein Weg zum Vater verstanden. Daraus erfolgte die Bezeichnung "Vatertag". Damals zogen die Männer aber noch nicht von Kneipe zu Kneipe, sondern von Kirche zu Kirche. Der Sinn bestand darin, Gott näher zu kommen und die Erhöhung des Herrn zu feiern.
|
Pfingsten |
Pfingsten leitet sich vom griechischen "pentekoste" für "der 50. Tag" ab und wird immer an einem Montag, 50 Tage nach dem Ostersonntag begangen. Es ist das Fest des Heiligen Geistes. Darunter versteht die Bibel im Allgemeinen die göttliche Lebenskraft, die Mensch und Tier gegeben ist. Die Bibel spricht davon, dass der Geist Gottes über dem Wasser schwebt. Es existieren viele Berichte, wie der Geist Gottes über Menschen kommt und ihnen Kraft zu besonderen Taten gibt. Wie eine Taube senkt sich der Geist Gottes bei Jesu Taufe vom Himmel herab.
|
Fronleichnam |
Der Name Fronleichnam stammt von "fron" (=Herr), "hehr" (=Lebendiger) "lichnam" (=Leib). Dieser Tag des "Leib des Herrn" wurde durch Papst Urban IV. 1264 allgemein eingeführt. Das Fronleichnamsfest wird vielerorts als "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" (=das letzte Abendmahl) in großartigen Prozessionen begangen. Fronleichnam wird stets am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert. |
Tag der dt. Einheit |
Seit 1990 feiern wir mit dem Tag der Deutschen Einheit die Erinnerung an die offizielle Wiedervereinigung am 3. Oktober. Die eigentliche Wende geschah während der Maueröffnung am 9. November 1989. |
Erntedankfest |
... wird immer am Sonntag nach Michaelis gefeiert. Wir danken Gott, dem Schöpfer, für alles, was uns am Leben erhält. |
Reformationstag |
Um 1500 befand sich die Kirche in einem moralischen Tief. Sie besaß kein gutes Ansehen mehr, weil sie ihre geistlichen Rechte zu politischen Zwecken missbrauchte. Der Ruf nach Reformen wurde immer stärker. Schließlich diente der Skandal um den Ablasshandel im Jahre 1515 dazu, dass im Jahre 1517 Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlichte. Letztendlich führte dies zur Auflösung der kirchlichen Einheit. Daraus entwickelte sich allmählich die Anerkennung der Heiligen Schrift als alleinige Glaubensquelle. Also weg von der päpstlichen Autorität.
|
Allerheiligen |
...ist das katholische Fest zum Gedächtnis aller Heiligen. Ihn gibt es seit 835 und wurde von Papst Gregor IV. eingeführt. |
Buß- und Bettag |
Dieser evangelische Feiertag wurde 1934 eingeführt und 1995 als gesetzlicher Feiertag wieder abgeschafft. Kirchlich wird er weiterhin begangen. Dabei wurde er ursprünglich nicht von der Kirche, sondern vom Staat erfunden. Menschen brauchen die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit innehalten zu können, um ihr Leben zu überdenken und sich vor Gott zu prüfen. |
Advent |
Advent ist die Vorbereitungszeit zur Ankunft Christi in der Welt als Mensch, sowie die Erinnerung, dass er zum "Gericht" wiederkommt. Der 1. Advent ist auch der Beginn des Kirchenjahres. |
Heiligabend |
Heiligabend ist das Fest der Geburt Jesu Christi. |
Weihnachten |
Offiziell wurde Weihnachten im 4. Jahrhundert eingeführt und erinnert an die Geburt Jesu Christi. |
Silvester |
Das klirren von Sektgläsern und das Abschießen von Böllern wie Raketen sind heute die auffälligsten Zeichen für die Silvesternacht. Dahinter verbirgt sich der Brauch der Dämonenaustreibung. Übrigens ist der Tag nach dem Papst Silvester I. benannt, der am 31.12.335 verstarb. Gefeiert wird er seit 354. |
|
| |||
| |||